Tag 6... wir lassen die Seele baumeln
Heute haben wir einen neuen Traumstrand entdeckt: den Anse Intendance
Wunderschöner Strand, breit mit weißem Sand und natürlich mit sehr wenigen Menschen. Allerdings ist hier momentan das Schwimmen nur für sehr geübte Schwimmer möglich, da durch den Süd-Ost-Monsun eine starke Strömung herrscht. Dafür kann man vorne am Strand herrlich in den Wellen toben. Diese haben es allerdings auch echt in sich! Mir hat´s nicht nur einmal die Füße weggerissen... (habe immer noch Wasser in den Ohren).
Zwischendurch wurde versucht eine Palme zu erklettern, hat aber nicht wirklich geklappt (lag bestimmt an dem vielen Sand an den Füßen...).
Leider haben wir uns heute alle einen leichten Sonnenbrand zugezogen (trotz eincremen und heute recht vielen Wolken), so dass wir morgen mal wieder einen Schattentag einlegen werden...
Dienstag, 31. Juli 2012
Tag 5... in der Teefabrik
Gestern sind wir tatsächlich mal früher losgefahren und haben uns die Teefabrik angeschaut. War ganz interessant, aber leider wurde gerade kein geernteter Tee verarbeitet. In der Maschine auf dem Foto werden gerade Teebeutel hergestellt, die Frau wiegt die Beutel ab und packt sie in die Kartons. Unten auf dem Foto seht ihr dann die fertigen Tees.
Nach der Besichtigung haben wir dann natürlich auch die Teeprobe gemacht und eine Runde geshoppt... :-)
Danach wollten wir ja eigentlich auf den Morne Blanc (667 m) wandern, aber als wir den Beginn des Wanderwegs gesehen haben, haben wir uns spontan umentschieden. Der "Weg" ist wirklich nur ein schwer erkennbarer Trampelpfad und wir hatten definitiv nicht das richtige Schuhwerk dafür! Also haben wir uns in das Getümmel der Hauptstadt Viktorias gestürzt. Das war wirklich erst einmal ein Kulturschock für uns! Wir waren ja nur noch die Einsamkeit und Weitläufigkeit des Südens gewohnt, in Viktoria allerdings steppt der Bär! Hier waren wir in der Markthalle, wo es alle möglichen Früchte, Gemüse und natürlich Fische gibt! Allerdings haben wir hier auch endlich einmal Postkarten bekommen! Danach hatten wir schon lange gesucht, ist hier garnicht so einfach...
Hier seht ihr die Market Street. So wie diese Strasse sehen fast alle aus. In Viktoria gibt es sogar 2 Ampeln! Die sind sogar sehr sinnvoll, sonst käme man garnicht über die Straße. Die meisten Einwohner der Seychellen leben nämlich in Viktoria (ca. 70000), dazu kommen noch etliche Touris und alle fahren mit dem Auto durch die kleinste Hauptstadt der Welt!
Mitten auf einer Kreuzung steht die Clock Tower. Woran erinnert euch die?
Nach einer verzweifelten Suche nach dem Postamt (suchen sind wir hier ja schon gewohnt...), sind wir dann zurück zum Auto. Und siehe da, ein Zettel unterm Scheibenwischer! Jawoll, wir können jetzt von uns behaupten ein Ticket für Falschparken auf den Seychellen bekommen zu haben!! Hat schließlich nicht jeder :-))!
Roland, unser Herbergsvater, hat gesagt wir könnten es einfach ignorieren. Ich hoffe, er hat Recht! Nicht dass man uns nicht mehr nach Hause lässt und wir für immer hier bleiben müssen... :-))
Gestern sind wir tatsächlich mal früher losgefahren und haben uns die Teefabrik angeschaut. War ganz interessant, aber leider wurde gerade kein geernteter Tee verarbeitet. In der Maschine auf dem Foto werden gerade Teebeutel hergestellt, die Frau wiegt die Beutel ab und packt sie in die Kartons. Unten auf dem Foto seht ihr dann die fertigen Tees.
Nach der Besichtigung haben wir dann natürlich auch die Teeprobe gemacht und eine Runde geshoppt... :-)
Danach wollten wir ja eigentlich auf den Morne Blanc (667 m) wandern, aber als wir den Beginn des Wanderwegs gesehen haben, haben wir uns spontan umentschieden. Der "Weg" ist wirklich nur ein schwer erkennbarer Trampelpfad und wir hatten definitiv nicht das richtige Schuhwerk dafür! Also haben wir uns in das Getümmel der Hauptstadt Viktorias gestürzt. Das war wirklich erst einmal ein Kulturschock für uns! Wir waren ja nur noch die Einsamkeit und Weitläufigkeit des Südens gewohnt, in Viktoria allerdings steppt der Bär! Hier waren wir in der Markthalle, wo es alle möglichen Früchte, Gemüse und natürlich Fische gibt! Allerdings haben wir hier auch endlich einmal Postkarten bekommen! Danach hatten wir schon lange gesucht, ist hier garnicht so einfach...
Hier seht ihr die Market Street. So wie diese Strasse sehen fast alle aus. In Viktoria gibt es sogar 2 Ampeln! Die sind sogar sehr sinnvoll, sonst käme man garnicht über die Straße. Die meisten Einwohner der Seychellen leben nämlich in Viktoria (ca. 70000), dazu kommen noch etliche Touris und alle fahren mit dem Auto durch die kleinste Hauptstadt der Welt!
Mitten auf einer Kreuzung steht die Clock Tower. Woran erinnert euch die?
Nach einer verzweifelten Suche nach dem Postamt (suchen sind wir hier ja schon gewohnt...), sind wir dann zurück zum Auto. Und siehe da, ein Zettel unterm Scheibenwischer! Jawoll, wir können jetzt von uns behaupten ein Ticket für Falschparken auf den Seychellen bekommen zu haben!! Hat schließlich nicht jeder :-))!
Roland, unser Herbergsvater, hat gesagt wir könnten es einfach ignorieren. Ich hoffe, er hat Recht! Nicht dass man uns nicht mehr nach Hause lässt und wir für immer hier bleiben müssen... :-))
Sonntag, 29. Juli 2012
Tag 4 im Paradies
Heute ist Sonntag und wir haben es heute mal (wieder) ganz ruhig angehen lassen. Komisch, irgendwie sind wir immer die letzten die vom Parkplatz fahren... Aber heute wollten wir uns auch nur den "berühmten" Beau Vallon Strand anschauen. Dieser ist der längste Strand der Insel und befindet sich im Norden. Hier ist auch mehr Trubel und mehr Tourismus als bei uns im Süden. Nach (mal wieder) langer Suche haben auch wir den Strand und sogar einen Parkplatz gefunden. Aber wir waren dann doch ziemlich enttäuscht von diesem Strand! Er ist zwar sehr groß (3 km), aber dafür auch sehr voll. Ok, Sonntags sind auch immer viele Einheimische am Strand, aber irgendwie hatten wir uns das trotzdem schöner vorgestellt. Immerhin war hier keine Brandung und wir konnten tatsächlich auch mal schwimmen. Ausser Carsten, der immer noch unter seinem Sonnenbrand leidet... Lina wollte eigentlich zuerst gleich wieder fahren um an "unseren" Strand zu gehen, aber dann hat sie doch gemerkt, dass auch schwimmen Spaß macht. Also, haben wir den Tag hier verbracht.
Unterwegs nach Hause wollten wir uns dann noch Essen aus dem Take Away mitnehmen, aber leider ist Sonntag... also geschlossen! Somit gab´s heute (mal wieder) Nudeln :-)
Während Carsten kochte, haben Lina und ich noch die Riesenschildkröten Dumbo, Herbert, Elvira und Anton besucht. Diese gehören zu den Haustieren von Roland, unserem "Herbergsvater", und sind ziemlich verfressen und beeindruckend. Natürlich haben wir ihnen was zu fressen mitgebracht: frische Sternfrüchte, die lieben die vier Riesen. Herbert ist besonders verfressen und hat man ihn einmal gefüttert, wird man ihn auch nicht mehr so einfach los, er ist dann sehr anhänglich und folgt einem auf Schritt und Tritt. Dabei muss man nur aufpassen, dass sie einem nicht auf die Füße treten... Es ist schon klasse so eine riesige Schildkröte zu füttern und zu streicheln. Die Haut fühlt sich ganz glatt und kalt an. Aber es ist auch eine Portion Respekt dabei ... Immerhin kann man noch flüchten, denn wir sind doch noch schneller als die Schildkröten.
So, und wie es sich an einem Sonntag abend gehört, sitzen wir hier jetzt noch ganz chillig, beobachten unsere Hausgeckos (Boss und Hoss) und planen den morgigen Tag. Da wollen wir die Teefabrik besichtigen und anschließend auf den Morne Blanc wandern. Hoffentlich ist es morgen nicht so heiß!
Heute ist Sonntag und wir haben es heute mal (wieder) ganz ruhig angehen lassen. Komisch, irgendwie sind wir immer die letzten die vom Parkplatz fahren... Aber heute wollten wir uns auch nur den "berühmten" Beau Vallon Strand anschauen. Dieser ist der längste Strand der Insel und befindet sich im Norden. Hier ist auch mehr Trubel und mehr Tourismus als bei uns im Süden. Nach (mal wieder) langer Suche haben auch wir den Strand und sogar einen Parkplatz gefunden. Aber wir waren dann doch ziemlich enttäuscht von diesem Strand! Er ist zwar sehr groß (3 km), aber dafür auch sehr voll. Ok, Sonntags sind auch immer viele Einheimische am Strand, aber irgendwie hatten wir uns das trotzdem schöner vorgestellt. Immerhin war hier keine Brandung und wir konnten tatsächlich auch mal schwimmen. Ausser Carsten, der immer noch unter seinem Sonnenbrand leidet... Lina wollte eigentlich zuerst gleich wieder fahren um an "unseren" Strand zu gehen, aber dann hat sie doch gemerkt, dass auch schwimmen Spaß macht. Also, haben wir den Tag hier verbracht.
Unterwegs nach Hause wollten wir uns dann noch Essen aus dem Take Away mitnehmen, aber leider ist Sonntag... also geschlossen! Somit gab´s heute (mal wieder) Nudeln :-)
Während Carsten kochte, haben Lina und ich noch die Riesenschildkröten Dumbo, Herbert, Elvira und Anton besucht. Diese gehören zu den Haustieren von Roland, unserem "Herbergsvater", und sind ziemlich verfressen und beeindruckend. Natürlich haben wir ihnen was zu fressen mitgebracht: frische Sternfrüchte, die lieben die vier Riesen. Herbert ist besonders verfressen und hat man ihn einmal gefüttert, wird man ihn auch nicht mehr so einfach los, er ist dann sehr anhänglich und folgt einem auf Schritt und Tritt. Dabei muss man nur aufpassen, dass sie einem nicht auf die Füße treten... Es ist schon klasse so eine riesige Schildkröte zu füttern und zu streicheln. Die Haut fühlt sich ganz glatt und kalt an. Aber es ist auch eine Portion Respekt dabei ... Immerhin kann man noch flüchten, denn wir sind doch noch schneller als die Schildkröten.
So, und wie es sich an einem Sonntag abend gehört, sitzen wir hier jetzt noch ganz chillig, beobachten unsere Hausgeckos (Boss und Hoss) und planen den morgigen Tag. Da wollen wir die Teefabrik besichtigen und anschließend auf den Morne Blanc wandern. Hoffentlich ist es morgen nicht so heiß!
Samstag, 28. Juli 2012
Port Glaud zu finden war nicht ganz so schwierig, obwohl wir erst einmal durch gefahren sind und zu spät bemerkt haben, dass es schon wieder zu Ende ist. Auf der Suche nach einer Wendemöglichkeit gelangten wir dann an diese traumhafte Bucht:
Baden haben wir hier allerdings nicht ausprobiert, wir wollten ja immer noch zum Wasserfall. Zurück in Port Glaud haben wir dann die einzige abzweigende Straße in die Berge genommen, um dann nach diversen Höhenmetern bei der Teefabrik anzukommen. Da wir ja flexibel sind, dachten wir, wir schauen uns halt die Teefabrik an, war aber bei unserem Glück natürlich geschlossen. Immerhin erklärte uns eine Einheimische den Weg zum Wasserfall. Also den ganzen Berg wieder runter, unterwegs geniale Ausblicke genossen:
Endlich unten wieder angekommen, haben wir dann mit weiterer Hilfe von Einheimischen auch endlich den Weg zum Wasserfall gefunden! Nach ein paar schweißtreibenden Minuten, war er dann auch endlich da:
Auf dem Rückweg haben wir dann auch endlich mein "Lieblingstier" gesehen: die Palmenspinne! So in der Natur, und mit gehöriger Entfernung fand ich sie dann auch ganz hübsch anzusehen:
Nach diesem schweißtreibenden Ausflug zog es uns dann wieder an den Strand. Lina wollte unbedingt wieder an "unseren Hausstrand", den Anse Takamaka. Hier hatten Lina und ich auch ziemlich viel Spaß in den Wellen. Carsten hatte gestern leider vergessen sich auch von vorn einzucremen, deshalb mied er heute die Sonne und zog sein T-Shirt nicht einmal aus. Mal schauen, ob er morgen wieder normale Hautfarbe trägt :-))
Zwischendurch hat er dann mal wieder Krebse geärgert und sie ausgegraben...
Heute abend waren wir dann tatsächlich das erste Mal essen... Nachdem es die letzten Abende nie geklappt hat (Restaurant nicht gefunden oder geschlossen), durften wir heute abend das erste Mal die kreolische Küche ausprobieren (Lina bevorzugte allerdings Pizza...). War sehr lecker, aber nachdem wir die Rechnung bekamen, haben wir beschlossen, dass es morgen wieder Nudeln zu Hause gibt.... :-))
Tag 2: Der Strand
Lina ist noch vorsichtig.
Traumhafter Ausblick
Und ganz allein!!!!!!!!
Schlammspringer
Auf sein Gepäck muss man immer aufpassen. Leider gibt es auch hier Menschen die klauen.
Abends wollten wir eigentlich lecker essen......aber irgendwie haben hier alle zu. Also gabs Spaghetti....
Morgen gehen wir den ersten Dschunglemarsch machen.
Lina ist noch vorsichtig.
Traumhafter Ausblick
Und ganz allein!!!!!!!!
Schlammspringer
Auf sein Gepäck muss man immer aufpassen. Leider gibt es auch hier Menschen die klauen.
Abends wollten wir eigentlich lecker essen......aber irgendwie haben hier alle zu. Also gabs Spaghetti....
Morgen gehen wir den ersten Dschunglemarsch machen.
Freitag, 27. Juli 2012
Tag 1: Die Anreise
So, nun war er da...der Tag auf den wir sooooooo lange gewartet haben.
16:01 mit dem IC der deutschen Bahn. Mann sollte meinen so fängt der Urlaub mit Verspätung an....aber holla!!!! mehr pünktlichkeit geht nicht. Mal ein positives Erlebnis bei der DB. Was sollte jetzt noch schief gehen...:-)
Am Flughafen Frankfurt angekommen (mein erstes Urlaubshighlight....ich liebe Flughäfen) Gepäck eingecheck und noch aufn Sprung zum goldenen M. Wer weiß wanns wieder Burger gibt.
22:25 Flieger legt pünklich ab nach Abu Dhabi.
Schnelles Umsteigen in den Flieger von Air Seychelles und nach 4 Stunden kommen wir im Paradies an.
Und so sah das dann aus:

Unser Vermieter Roland hat uns am Flughafen empfangen ( ich hatte ein wenig bedenken das wir alleine da stehen würden ) , anschließend das Mietauto übernommen. Über das fahren auf den Seychellen berichte ich später. Ist jedenfalls ein Abenteuer.
Nach 40. Minuten kamen wir dann in unserer Suite an.

Mitten im Raum ein riesiger Granitfelsen!!! Sieht
einfach klasse aus.
Und das war dann der Ausblick der für die jetzt doch eintretende Müdigkeit entschädigte.
So, und morgen gehts an den Strand....
So, nun war er da...der Tag auf den wir sooooooo lange gewartet haben.
16:01 mit dem IC der deutschen Bahn. Mann sollte meinen so fängt der Urlaub mit Verspätung an....aber holla!!!! mehr pünktlichkeit geht nicht. Mal ein positives Erlebnis bei der DB. Was sollte jetzt noch schief gehen...:-)
Am Flughafen Frankfurt angekommen (mein erstes Urlaubshighlight....ich liebe Flughäfen) Gepäck eingecheck und noch aufn Sprung zum goldenen M. Wer weiß wanns wieder Burger gibt.
22:25 Flieger legt pünklich ab nach Abu Dhabi.
Schnelles Umsteigen in den Flieger von Air Seychelles und nach 4 Stunden kommen wir im Paradies an.
Und so sah das dann aus:
Unser Vermieter Roland hat uns am Flughafen empfangen ( ich hatte ein wenig bedenken das wir alleine da stehen würden ) , anschließend das Mietauto übernommen. Über das fahren auf den Seychellen berichte ich später. Ist jedenfalls ein Abenteuer.
Nach 40. Minuten kamen wir dann in unserer Suite an.
Mitten im Raum ein riesiger Granitfelsen!!! Sieht
einfach klasse aus.
Und das war dann der Ausblick der für die jetzt doch eintretende Müdigkeit entschädigte.
So, und morgen gehts an den Strand....
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